Sonntag, 4. Januar 2015

Im Allgäu zum Jahreswechsel 2014-2015

Das Bild zeigt, warum wir gerade in den Allgäu und nicht in ausländische Teile der Alpen gefahren sind. Am 30.12 haben wir im Skimuseum von Fischen geheiratet. Als Bergliebhaber wollten wir natürlich am gleichen Tag noch mit unseren Trauzeugen (unseren Töchtern) auf Tour gehen. Die extreme Lawinenlage an diesem Tag hat uns nur den Gang zu einer Almhütte erlaubt. 


Es schneite an diesem Tag ohne Ende

Den Beweis zeigt dieses Bild. Man ist beim Schneeengel machen wie in einer Lawine im leichten Pulverschnee versunken.


Das ist unser Hochzeitsfoto

Am nächsten Tag war wieder Lawinenwarnstufe 4. Nur das Wertacher Hörnle war in unserer unmittelbaren Umgebung ohne Gefahr möglich.

Das heißt aber zuerst einmal, das Auto freischaufeln.

Wir waren natürlich nicht die einzigen Tourengänger, die gefahrlos raus wollten. entsprechend viel war am Hörnle los.

Die Rast kurz vor dem Gipfel hat sich ausgezahlt, denn hier war noch freie Sicht während der Gipfel in den Wolken lag.

Evi wird vom neuen Skitourenröckchen gewärmt.

Am nächsten Tag gab es Traumwetter für uns. Der Plan war, auf den Girenkopf zu gehen.

Klirrende Kälte hat die Dachbox von Hausmitbewohnern eingeeist.

Aufstieg durch den herrlich verschneiten Winterwald


Zwischendurch bildeten sich Nebelbänke aus dem Tal heraus.


Links oben ist schon das Gipfelkreuz des Siplinger Kopfes sichtbar

Oben haben wir bei Glühwein und Stollen den herrlichen Rundblick durch die Allgäuer Alpen genossen.

Die letzte Tour unseres Allgäuaufenthaltes habe ich allein gemacht.
Nicht im direkten Anstieg bin ich von Obermeiselstein über die Wannenkopfhütte auf den Wannenkopf gestiegen.

Der Umweg hat sich gelohnt, ich war hier absolut allein unterwegs. Zum Glück war aber am Vortag eine Gruppe Schneeschuhhatscher hier entlang gegangen, die gut gespurt hatten.

Almhütte kurz vor dem Abzweig zur Wannenkopfhütte

Wannenkopfhütte

Der Gipfel ist erreicht. Herrlicher Blick in die Umgebung hier zum Hochvogel.

Links oben ist das hinter Sonthofen liegende Nebelhorn zu sehen. Das ist ein Seilbahnberg!

Blick vom Gipfelkreuz in Richtung Norden.

Der Himmel kündigt es an! Der angekündigte Wetterumschwung zwingt mich zur Eile. Innerhalb weniger Stunden ist die Temperatur auf 5°C gestiegen. Die Abfahrt war eine dementsprechende Quälerei.









Sonntag, 7. Dezember 2014

Geisingberg 07.12.2014

Es ist immer unsere Schneebegrüßungstour, wenn wir im Advent immer einen neuen Weg auf den Geisingberg suchen und natürlich dann auch durchziehen. In diesem Jahr befürchteten wir schon nicht auf Schnee der neuen Saison zu stoßen. Der Gipfel des Geisingberges lag aber hoch genug, um doch auf Schnee zu stoßen. Wir sind wie früher schon einmal am Speicherbecken Lauenstein gestartet und hinzu über Geising aufgestiegen. Rück zu haben wir den Weg über die Hartmannmühle gewählt. Stets muss man das Müglitztal queren.

Blick zum Geisingberg von den Höhen oberhalb vom Ort Geising

Blick auf den Steinbruchsee am Geisingberg. Hier ist schon etwas Schnee auf den Ästen liegen geblieben. 

An der Geisingbergbaude liegt noch der Restschnee der letzten Tage.

Die berühmte Sachsenabfahrt geht hier herunter. Sogar eine Sprungschanze hat es am Geisingberg gegeben. 

Die letzten Meter zurück nach Lauenstein. Leider gab es auch hier keinen kleinen Erzgebirgsweihnachtsmarkt, wie wir es uns gewünscht hätten.

Montag, 1. Dezember 2014

Kirnitzschtal 30.11.2014

Unsere Sonntagstour führte diese Woche von Hinterhermsdorf über die Rabensteine ins Kirnitzschtal und dort entlang flussaufwärts bis oberhalb der Oberen Schleuse. Hier sind wir zum Taubenstein aufgestiegen und dann weiter zurück zum Parkplatz an der Buchenparkhalle bei Hinterhermsdorf gelaufen.
Das Wetter hätte an diesem Tag keine MTB-Tour mit Genuss zugelassen. So hab ich gar nicht erst versucht, Evi dazu zu überreden  :-)

Blick ins Kirnitzschtal von den Wänden der Rabensteine

Ansicht der Rabensteinwände aus dem Polenztal (oberhalb des Baumes :-))

Kirnitzschtal-Sdventspicknick mit Glühwein und Stollen

Hier ist das Kirnitzschtal wirklich einsam und urwüchsig, aber leider nur bei Novemberwetter!

Immer wieder beeindrucken die intensiv grünen Wasserpflanzen, wenn ringsum alles grün langsam verschwindet. Sogar kleine Forellen konnten wir in der Kirnitzsch beobachten. Wer weiß vielleicht waren es auch Gründlinge.

Felszeichnungen durch Flechten, Algen und heruntergespültes Erdreich.

Taubensteinaussicht über das Kirnitzschtal in die Böhmische Schweiz

Sonntag, 23. November 2014

Wolfsberg 23.11.2014

Schönes Wetter in Dresden lockte uns zu einer MTB-Tour in die Böhmische Schweiz. Leider hatten wir uns wahrscheinlich die einzige Stelle Sachsens ausgesucht, die an Kälte und Hochnebel gelitten hat. Entsprechend kalt war es auch uns. Deshalb ist es nur eine Kurztour geworden. Ich glaube, es wird wohl die letzte Radl-Tour in diesem Jahr gewesen sein.

Der erste Blick zum Wolfsberggipfel / Fahrt von der Touristenbrücke im Khatal zum gleichnamigen Ort Wolfsberg, 

Bis zum Veronika Brunnen am Wolfsberg ging es mit dem Radl. Das letzte steile Stück muss gelaufen werden.

Der Wolfsbergturm ist oben verglast. Dadurch war es wärmer und wir haben diese Stelle gleich als Ort für unser Picknick benutzt.

Nur noch der Turm des Wolfsberges ist begehbar. Im Treppenhaus findet man eine umfangreiche Sammlung von Bildern, die Gipfel-Türme Tschechiens zeigen.
Die Baude (erste Form 1887 errichtet) scheint leider tot zu sein.
An vielen Stellen findet man Basaltsäulen, die auf den vulkanischen Ursprung des Berges hindeuten.

Mittwoch, 19. November 2014

Entlang des Polenztals 19.11.2014

Dem Wetter angepasst gab es am Buß- und Bettag eine Wanderung im Hohnsteiner Gebiet

Blick vom Ritterfelsen auf die Burg Hohnstein

Die Ritterstiege hat es bei diesem Wetter in sich!

Die beeindruckende Gautschgrotte haben wir natürlich auch besucht.

Weiter gings, weg vom Halbenweg immer entlang der Felskante bis zum Neuweg. Der Weg war insbesondere bei dem nassen Novemberwetter teils eine Herausforderung, insbesondere das allerletzte Stück bis zum Neuweg. Wahrscheinlich wäre es ein kleines Stück weiter oben deutlich einfacher gegangen.

Rück zu sind wir direkt entlang der Polenz gegangen und sind dann durch den Bärengarten wieder hinauf nach Hohnstein gestiegen. Alles in Allem eine interessante kleine Tour