Donnerstag, 12. Februar 2015

Rauer Kopf Scharte 12.02.2015

Das Wetter spielt wieder gut mit. So haben wir uns die Raue Kopf Tour von der Bieler Höhe aus vorgenommen. So können wir das erste mal in unserer Skitourenwoche die 3000er Marke knacken.
Per Auto nach Partenen zum Wasserkraftwerk, weiter mit der Vermuntbahn zum Trominier und von dort mit dem Tunneltaxi zuerst zum Vermuntstausee und dann weiter zur Bieler Höhe. 
Die Anfahrt ist im Winter aufwendig! 

Als wir aber auf der Bieler Höhe endlich aus der Kiste aussteigen konnten war es einfach traumhaft und man hat die Anfahrt vergessen. Wir mussten zuerst ca. 50 hm abfahren.

Dann begann der Aufstieg ins Bieltal.

Am Talschluss des Bieltals kann man schon sehen, wo wir zur Raue Kopf Scharte aufsteigen müssen.

Der Spurenleger der Aufstiegsspur hatte gute Arbeit geleistet. Mit nahezu konstanter Steigung ging es über den Raue Kopf Gletscher bis in die Scharte.


Hier in der Scharte haben wir Picknick gemacht. 

Nach einem beeindruckenden Blick in die Silvrettabergwelt sind wir abgefahren und das war noch einmal ein Höhepunkt. Da die Tour nordseitig gelegen ist, hatten wir Pulver fast bis ganz runter. Die schnelle Abfahrt hat kein Bildermachen erlaubt :-) .

Aus dem Kleinvermunt-Tal, in das das (im Hintergrund sichtbare) Bieltal mündet, sind wir mit dem Schlepplift aufgefahren und dann wieder runter zum Hotel Piz Buin abgefahren. Hier gab es dann die wohlverdienten kalten Getränke. Anschließend ging es wieder mit Shuttle und Bergbahn zum Auto.



Mittwoch, 11. Februar 2015

Breitfielerberg 11.02.2015

Heute war trotz des schönen Wetters Evi-Ruhetag. So habe ich mir vorgenommen, die Logistik, um zur Bieler Höhe zu kommen, zu testen. Der Breitfielerberg, mein Torenziel, kann schon von der Bergstation der Vermuntseilbahn aus gemacht werden. 

Blick aus der Seilbahn nach Partenen

Blick von der Bergstation der Vermuntseilbahn in Richtung Bludens. Dort ist das Tal noch komplett mit Nebel gefüllt.

Während alle anderen Seilbahnbenutzer in die Shuttlebusse zur Bielerhöhe umgestiegen sind, bin ich steil erst durch Wald später durch freieres Gelände aufgestiegen. Zu meiner Überraschung war ich an diesem Tag der einzige Tourengeher, der auf den Breitfielerberg wollte. So musste ich im unteren Bereich alles selbst spuren. Oben war es an vielen Orten verweht und teilweise steinhart gefroren.

Hier sieht man das Tourenziel den Gipfel des Breitfielberges auf der rechten Seite.

Aufgrund der Wächte habe ich mir die letzten 5 m gespart um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Die Abfahrt war durchwachsen von Eis über Bruchharsch, Pappschnee und Pulver war alles dabei. Man mußte sich immer was gescheites suchen.

Hier habe ich eine längere Pause gemacht. Traumblick in alle Richtungen. Es gab sogar noch den allerletzten Rest des Weihnachtsstollens.

Gezoomt kann man der Vermunt-Stausee und die Slvretta-Hochalpenstraße sehen.

Dienstag, 10. Februar 2015

Vergalda Schneeberg 10.02.2015

Heute gab es Kaiserwetter. Deshalb haben wir uns einen ordentlichen Skigipfel mit 1200 hm, den Vergalda Schneeberg vorgenommen.

Strat war diesmal ohne Autobenutzung direkt von unserer Ferienwohnung im Haus Rätikon möglich.

Nach dem Austieg über den Ort Vergalda öffnet sich das Vergalda Tal mit den steilen lawinenträchtigen Südwesthängen vor denen wir uns in Acht nehmen müssen.

Hier ist schon eine Lawine drübergedonnert obwohl wir schon den bachnahen Weg nutzen.

Hier sieht man die steilen Flanken. Auf der gegenüberliegenden Seite haben wir gerade ein steile mit Sträuchern durchsetzte Passage hinter uns. Das hat uns an die strauchartigen Birken bei Skitouren in Norwegen erinnert.

Beim Aufstieg hat man ständig Traumsicht, hier auf die Rietzenspitze.

Nach einer Ebene mit geringer Steigung beginnt der abwechslungsreiche Gipfelaufstieg.

Endlich ist der Gipfel in Sicht.


Den Aufstieg zum Gipfel hab ich mir allein gegönnt.

Evi hat hier im Joch auf mich gewartet. Blick zum Wormakopf und der Rietzenspitze (rechts).

Die Tour hat an den Evi's Blasen zusätzliche Verletzungen hinterlassen. Während Evi sich mit Blasenpflaster pflegt, tu ich es mit Bier :-). Beide haben wir nun die Erfahrung gemacht, dass Merino-Socken für Skitouren nix sind. Ich nehme nur noch einfache Wandersocken mit all ihren Nachteilen und siehe da: nie wieder Blasen!!!








Montag, 9. Februar 2015

Lindauer Hütte - Herta Hüsli 09.02.2015

Morgentliche Dachkonferenz der Alpendohlen auf dem Mutterhaus unserer Ferienwohnung, dem Hotel Bachmann. Das Wetter ist, wie schon gut vorhergesagt, wieder schlecht. So haben wir uns für den Aufstieg zur Lindauer Hütte mit der Option Öfaköpfchen entschieden.


Diesmal haben wir nicht den vom Hüttenwirt mit seinem Fahrzeug benutzten Fahrweg sondern einen einsamen Trail zum Aufstieg genutzt

Man kommt hier an der an der unteren Sporaalm vorbei.

Nachdem Evi an der Lindauer Hütte (im Hintergrund zwischen den Bäumen) Blasenpflege durchgeführt hat, sind wir hier schon unterwegs in Richtung Öfapass.

Hinter der Lindauer Hütte passiert man die obere Sporaalm.

Das Wetter hat sich eher verschlechtert.

So haben wir hier am Herta Hüsli einen Glühweintee getrunken und sind dann wieder zurück zur Lindauer Hütte. 

Vor vielen Jahren sind wir hier schon einmal entlang gestiegen und es hat geklappt, dass ich die Drusentürme mit Ski besteigen konnte. Das heutige Wetter hat uns wieder mal demonstriert, wie einflussreich die aktuellen Bedingungen für solche Unternehmungen sind.









Sonntag, 8. Februar 2015

Gargellen-Wannaköpfle 08.02.2015

Unser diesjähriger Skitourenausflug in den Winterferien führte uns nach Gargellen im Montafon, Am Anreisetag war nur ein Spaziergang durch Gargellen möglich. Der Ort ist leider vollständig durch den Skizirkus geprägt. In der Lücke zwischen den Bäumen kann man das in der Abendsonne liegende Haus Rätikon sehen, in dem unsere kleine, aber luxuriös ausgestattete Ferienwohnung liegt. Hier sehen wir noch Kaiserwetter. Für den Folgetag waren leider Schneefälle angesagt.

So haben wir uns natürlich für etwas nahezu lawinensicheres entschieden. Das Wannaköpfle kann man nahezu vollständig über freie Flächen in der Waldzone von Bartholomäberg aus besteigen. Anfangs läuft man noch sehr lange durch weit auseinanderliegende meist bewohnte Häuser des Ortes. 

Das Wetter hatte es tatsächlich in sich. Neben dem Schnee gab es auch noch ordentlich Wind. Wir waren froh, uns keine exponierte Tour herausgesucht zu haben.

Oftmals musste man stoppen, um den Rücken in den Wind zu drehen. Nur so konnte man den  Nadelstichen im Gesicht entgehen die durch Schneekristalle hoher Geschwindigkeit hervorgerufen wurden.

Trotzdem haben wir die Höhenmeter relativ entspannt abgespult und den Gipfel gut erreicht. Ich hatte schon befürchtet, dass wir aufgeben müssen.

Am Rand von ein paar Latschenkiefern habe ich ein Loch mit einer kleinen Bank geschaufelt. Hier konnten wir windgeschützt ein gemütliches Picknick abhalten ehe die leider nicht "rasende" Abfahrt begann. Aufgrund der Sichtbedingungen mussten wir besonders im oberen Bereich schleichen, um uns vorsichtig runterzutasten und die Route nicht so schnell zu verlieren. Hier hat uns wieder mein Lieblingsspielzeug GPS gute Dienste geleistet.






Sonntag, 1. Februar 2015

Skiwochenende in Neuhammer 29.01.-31.01.2015

2,5 Touren mit Ausgangspunkt Neuhammer

Das Kreuz der nicht mehr existierenden Kirche von Hirschenstand

Die letzten Häuser von Neuhammer

Auf dem Weg zur Bergstadt Platten

Wolfspinge am Plattenberg

Plattenberggipfel

Auersberggipfel

Hirschenstand

Rolava bei Neuhammer